Der 2. April ist offizieller Autismustag und wird von vielen zum Anlass genommen, an diesem Tag etwas über Autismus zu schreiben, auf das Thema und auf uns Autisten aufmerksam zu machen. Begonnen hat das mit der Initiative “Light it up Blue”. Die Absicht an sich klingt vielleicht gut. Doch dahinter verbirgt sich die Organistation “Autism Speaks”. Und diese haben eine eher autismusaverse Einstellung.  Deshalb ist dieser Tag für viele Autisten ganz und gar nicht einer, an dem sie besonders viel Aufmerksamkeit wünschen.  Vor allem nicht für und im Sinne von Autism Speaks und andere Organistationen, die zum Ziel haben, den Autismus zu bekämpfen und ihn aus der Welt zu schaffen.
Es wäre nämlich arg schade um uns.

Der 2. April fällt dieses Jahr auf einen besonderen Tag für mich. Zwei Tage vor Ostern kommt mir immer eine Situation im Sinn, die ich euch hier einmal in diesem Video erzählen möchte.

 

 

Regine Winkelmann

geboren 1964 hat nach abgeschlossenem Ingenieurstudium vier Kinder zur Welt gebracht. Mit ihrer Ausbildung zur Heilpraktikerin folgte Sie ihrem weiteren Spezialinteresse und arbeitet seit 20 Jahren unterrichtend als Dozentin für freie Gesundheitsberufe. Nach Publikation ihres ersten Buches ist sie als Referentin vortragend unterwegs und berichtet über Autismus und artverwandte Neurodiversität aus ihrer Sicht als Autistin und Mutter betroffener Kinder. Authentische Erfahrungsberichte, aus ihrem Alltag, Familien- und Arbeitsleben, sowie einige Auszüge ihrer Vorträge werden hier von ihr gebloggt.
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